Letztes Feedback

Werbung

Gratis bloggen bei
myblog.de

Mobbing,Frau,Grüne,Ausländerfreundlich,Spanientick und Büro in Bergisch Gladbach

Mobbing, Frau, Grüne, Ausländerfreundlich, Spanientick und Büro in Bergisch Gladbach

 (Jahre 2011 und 2012)

Januar 2011:

Ich (49 Jahre alt) betreute mittlerweile circa 300 Mitglieder selbständig in meiner Beratungsstelle des Lohn- und Einkommensteuerhilferinges (Lohnsteuerhilfeverein) in dem Arbeitszimmer meines Hauses.

Ab dem 1. Januar mietete ich mitten in Bergisch Gladbach (Großstadt, 100.000 Einwohner. CDU geführt, Heimatstadt von Wolfgang Bosbach und Heidi Klum) ein Büro an.

Die Vermieter, ein circa 80 Jahre altes Ehepaar, waren sehr verwirrt und kümmerten sich nicht wirklich um die wesentlichen Dinge. Erst nach Abschluss des Vertrages fragten sie danach, was ich für ein Betrieb betreiben wollte.

Dann begannen die Probleme. Diese Vermieter hatten einen Steuerberater, dessen Büro (ein großes Büro mit mehreren Mitarbeitern) nicht weit entfernt war. Dieser bekam Panik, als er hörte, dass ich große Fensterwerbung machen wollte. Dazu muss man wissen, dass Steuerberater nur wenig Werbung machen dürfen (weder Flyer, Fensterwerbung etc,). Lohnsteuerhilfevereine dürfen aber mehr Werbung machen, wenn auch nicht unbeschränkt,

Na ja, dann riefen die Vermieter an, dass ich doch keine Fensterwerbung anbringen solle. Das war aber gerade der große Vorteil des Büros. Es hatte drei große Fenster. Ich habe das natürlich abgelehnt.

Das nächste Problem war der Telefonanschluss. Ich hatte die Firma Netcologne beauftragt, einen Telefon- und Internetanschluss zu installieren. Mittlerweile war allerdings in Bergisch Gladbach tiefster Winter (Schnee, Temperaturen unter 0 Grad) und das entsprechende Chaos auf den Straßen jeden Tag. Ich habe insgesamt 3 Tage auf den Installateur gewartet, d.h. zuerst kam einer, der die Anschlüsse nicht finden konnte, dann musste ein Elektriker kommen, anschließend kam wieder keiner wegen des Schnees und letztlich kam einer und es funktionierte endlich.

Februar und folgende:

Mittlerweile hatte ich mich eingelebt, Flyer sind verteilt worden und die Mitglieder kamen zu vorher vereinbarten Terminen in mein Büro.

Das Büro war früher eine Metzgerei, die die jetzigen Vermieter betrieben hatten. Es war komplett umgebaut, aber immer noch mit sehr vielen weißen Kacheln ausgestattet (Boden und Bad) und daher auch sehr kalt.

Ich bemerkte, dass alles sehr hellhörig ist., Vom Flur her konnte man jedes Wort hören aber auch von der Hauswand her. Wenn Passanten an den Fenstern vorbeigingen und redeten, konnte ich jedes Wort verstehen.

Inwieweit auch die Gespräche aus dem Büro in der Wohnung darüber zu hören waren, die die Vermieter bewohnten, konnte ich nur erahnen. Insgesamt musste ich aber davon ausgehen, dass um mich herum nur Pappwände waren, sowohl an der Decke, als auch an der Außenwand. 

Weiterhin wusste ich, dass die Vermieter einen nicht legalen Parallelanschluss ihres Telefons in der Wohnung hatten. Bei einem Vorgespräch wurde dieses versehentlich erwähnt.

Die  Vermieter hatten mittlerweile auch bemerkt, dass in einen Lohnsteuerhilfeverein ständig viel Publikumsverkehr ist und auch viele Mitglieder eine ausländischer Herkunft haben. Dazu muss man erwähnen, dass wir einen gemeinsamen Haupteingang von der Straße aus hatten. Erst danach ging eine Tür in mein Büro und die andere in deren Wohnung (die ständig einen spaltbreit geöffnet war).

Ich glaube, diese hatten einfach nur Angst. Auf jeden Fall wurden sie immer sonderbarer.

Sie belauschten meine Gespräche, sowohl die telefonischen (wie auch immer) als auch die persönlichen. Ich bemerkte dieses und ließ daher ständig das Radio laufen als Gegengeräusch oder verlegte die Sitzgelegenheit weiter weg von der Tür. Ich versuchte alles mögliche.

Diese wurden dann aber immer anstrengender. Sie klopften ständig wegen jeder Kleinigkeit an meiner Tür und wollten immer direkte Lösungen. Dann wünschten sie, dass ich meine Namensschild an der Türklingel abmache. (Fragezeichen). Ich habe dieses ignoriert.

Mobbing.

Jetzt begann es. Lohnsteuerhilfevereine dürfen nur in sehr engen Grenzen steuerlich beraten. Sobald sie diese überschreiten, kann das Büro sofort von der Oberfinanzdirektion (eine übergeordnete Behörde der Finanzverwaltung) geschlossen werden.

Telefonisch hatte ich mindestens pro Tag einen Anruf von einem mir bisher unbekannten Mitglied, das ich nicht beraten durfte. Das muss man sich so vorstellen.

Wenn ein neues Mitglied anruft, versuchte ich zuerst herauszufinden, ob es in unseren Verein passt. Manche verstehen nicht, das  ich so genau nachfragen muss und andere versuchen extra zu täuschen, weil unsere Beiträge in der Regel viel günstiger sind als die der Steuerberater.

Weiterhin darf ich nichts steuerliches sagen, wenn jemand kein Mitglied ist. Das ist ein sehr schwieriger Drahtseilakt. Einerseits möchte man beraten und auch Kunden haben, anderseits, wenn man zuviel sagt, schließt die Oberfinanzdirektion direkt das Büro.

Dann kamen Kunden, bei denen sich erst im Gespräch ergab, dass sie nicht mehr beraten werden durften. Teilweise verstanden diese dieses auch nicht oder sie täuschten mich mit Absicht.

Letztlich haben sogar einzelne Finanzbeamte mir später Fangfragen am Telefon gestellt, woraufhin ich letztlich mit ihnen nicht mehr telefoniert habe.

 

Wie schon erwähnt wurden meine Mitglieder auch immer seltsamer.

Viele konnten Unterlagen nicht finden und behaupteten dann, ich hätte diese erhalten. Ein Ehepaar hat sich dermaßen steuerlich verstrickt, dass es letztlich einen persönlichen Termin beim Finanzamt hatte. Dann behaupteten sie ständig, ich hätte noch Unterlagen von Ihnen, obwohl sie diese persönlich in meinem Büro abgeholt hatten.

Einige Kunden beschwerten sich daraufhin bei der Zentrale in Darmstadt. Diese forderten von mir dann regelmäßig Stellungnahmen. Dabei viel auf, dass immer dieselben Mitarbeiter mich anschrieben, die in der Regel einen ostdeutschen Dialekt hatten. Diese waren auch dermaßen penetrant und gegen mich eingestellt, dass ich mich langsam fragte, auf welcher Seite diese stehen. Ob sie vielleicht meinem Kollegen aus Köln (auch ein ehemaliger Ostdeutscher) die Mitglieder von mir zuschieben wollten. 

Ich habe dann begonnen, die Mitglieder selbst nach Ihren Beschwerden zu fragen und stellte fest, dass diese überhaupt nicht so verärgert waren, wie ich erwartet hatte. Die Probleme waren in der Regel leicht zu lösen.

Daher hatte ich mittlerweile die Vermutung, dass einige Mitarbeiter der Zentrale bewusst angebliche Beschwerden gegen mich aufbauschten, um mich zu mobben und diese Mitglieder von mir abzuziehen.

Ich habe daraufhin erneut versucht, Rückendeckung von der Zentrale und meinem Bereichsleiter (der dritte in meiner Laufzeit, ist nicht weisungsbefugt) zu erhalten und gebeten, dass dies mich unterstützen. Daraufhin wurde dieser auch immer kontrollierender. Mittlerweile wurden alle E- Mails von der Zentrale auch gleichzeitig an ihn gesendet und dieser rief auch ständig an und wünschte Rückmeldungen von angeblichen Beschwerden.

Ich war mittlerweile sehr ratlos.

Nach wirtschaftlichen und finanziellen Gesichtspunkten gab es keinen Grund, wieso eine Beratungsstellenleiterin, die ein Büro leitet mit 300 Mitgliedern, das schon 10 Jahre besteht und keinerlei Schadensfälle hatte, nicht unterstützt werden sollte. Dabei muss noch erwähnt werden, dass die Kosten des Büros komplett von mir getragen wurden.

Mittlerweile ergaben sich weitere seltsame Vorkommnisse. Ich bezog Versionen von Steueroffice (Informationen über steuerliche Änderungen, benutzen auch viele Steuerberater) über den Verein, die regelmäßig vierteljährlich aktualisiert werde sollte, stellte aber fest, dass ich keine Aktualisierungen mehr erhielt. Auf Nachfragen ergaben sich keine sinnvollen Erklärungen. Daher kündigte ich diese.

Weiterhin war das Arbeiten mit dem Steuersoftprogramm EST plus sehr anstrengend. Ständig konnten Felder nicht angezeigt oder ausgefüllt werden etc. Ich bemerkte, dass ich eine besonderte Version mit der Kennzeichnung „utb“ wie mein Name hatte. Ich behaupte Hiermit, dass ich eine „ Ärgerversion“ erhalten habe.

Ab Juni:

Inzwischen war auch mein Privatleben betroffen.

Zum Hintergrund: Ich hatte Mitglieder aller Nationalitäten und Berufe (Rentner, Handwerker, Krankenschwestern, Rettungssanitäter, Büroangestellte etc.).

Ich hatte ein neues Mitglied, der Rettungssanitäter und Feuerwehrmann ist ( in Bergisch Gladbach sind die gleichen Leute dafür zuständig. Sie wechseln je nach Einsatz Uniform und Einsatzwagen.). Mit ihm habe ich mich 2 Mal auch privat getroffen, dann aber den Kontakt komplett abgebrochen, als ich einmal zufällig seine aktuelle, mir verschwiegene, Freundin am Telefon hatte (Er hat auch noch eine Ehefrau und Kinder).Bergisch Gladbach leistet sich den Luxus einer teuren überwiegend verbeamteten Berufsfeuerwehr (Fragezeichen, Zusammenhänge).

Es war Pfingsten und wie immer spazierten Hunderte von Spaziergängern mit Hunden an meinem Haus vorbei. Ich hatte mir vorgenommen, einige zu bitten, die Hunden wenigstens anzuleinen. Zum einen ist dieses vorgeschrieben und zum anderen besaß ich auch zwei Katzen, die ich etwas schützen wollte.

Auf jeden Fall kamen abends plötzlich ein Notarzt, ein Krankenwagen und ein Polizeiwagen, um mich zu behandeln, nur weil ich draußen war bei schönstem Wetter.

Ich war völlig geschockt.

Ich habe gedacht, ich wäre in einem schlechten Film und sagte zu dem Polizisten, dass ich jetzt ins Haus gehe und nicht mit ins Krankenhaus fahre, woraufhin dieser antwortete wörtlich“ dann müsse er das Haus aufbrechen“. Ich dachte, wo lebe ich hier eigentlich.

Daraufhin sind wir erst einmal in mein Haus gegangen. Die Polizisten waren zu zweit. Der eine wies den anderen an, das Haus zu durchsuchen (? Wieso?). Als der andere Im ersten Stock war, fragte er selbst, was er denn da oben solle. Woraufhin der erstere einlenkte und sagte, es würde reichen.

Letztlich bin ich dann kurz mit ins Krankenhaus gefahren, habe aber die angeratene psychiatrische Behandlung abgelehnt. Das hatte noch weitere private Folgen, in deren Zusammenhang auch ein Mitarbeiter des Kreishauses des Rheinisch- Bergischen Kreises versuchte, mich mit allen Mitteln zu einer psychiatrischen Behandlung zu bewegen.(Psychische Tricks, Suggestivfragen etc.). Sein letzter Satz war wörtlich:

Sie brauchen dringend eine psychiatrische Behandlung“.

Telefon:

In meinem Büro versuchte ich inzwischen Kosten einzusparen und da ich auch merkte, dass meine Telefongespräche mitgehört wurden (wie auch immer durch die Wände oder illegale Parallelleitung) beschloss ich den Telefon- und Internetanschluss bei Netcologne zu kündigen. Stattdessen beantragte ich einen Handyvertrag bei Base und einen mobilen Stick für das Internet.

Eine Kündigungsbestätigung erhielt ich nicht, ebenso wurde weiter der monatliche Beitrag bei mir abgebucht, den ich jedes mal storniert habe. Noch heute erhalte ich Rechtsanwaltschreiben von angeblichen offenen Forderungen.

Weiterhin wurde mir telefonisch ein neuer Vertrag von Netcologne angeboten, der dann aber direkt als Auftrag am nächsten Tag bestätigt wurde.

Vorher hatte ich schon einmal privat mit Telefonanbieter Simyo Probleme. Versehentlich hatte ich beim Aufladen der Telefonkarte per Internet die falsche Bankverbindung für den Einzug angegeben (Das Konto bei der KSK hatte ich gekündigt, welches auch einfach ignoriert worden war und später noch einige Probleme bereitete, da ich dieses erst später bemerkte). Ich hatte aber direkt den Betrag manuell überwiesen. Dieses war wohl  in der Buchhaltung nicht zu verstehen. Es folgten Briefe, Mahnungen, Inkassoschreiben, Rechtsanwälte (mit Namen Füllhorn?) und plötzlich war der Betrag verdoppelt (Fragezeichen).

Meine Zentrale und mein Bereichsleiter  waren von dem fehlenden Festnetzanschluss nicht begeistert (Wieso?. Andere Berater haben auch nur Handy- Nummern). Mein

Bereichsleiter schrie mich einmal am Telefon an, ich solle mir sofort einen Festnetzanschluss zulegen. Ich dachte, jetzt schlägt es dreizehn. Ich arbeite völlig selbständig er ist in keiner Weise befugt, mir Befehle zu erteilen.

Überwachung:

Die Bewachung rund um das Büro, aber auch vor meinem Haus nahm daraufhin zu.

Es gab keinen Tag, an dem ich mich aus meinem Haus oder Büro bewegte und nicht jemand zufällig vorbeikam, spazierte (oft mit Hund)  oder mit einem Fahrzeug vorbeifuhr.

Selbst vor meinem Büro war Überwachung angeordnet (von wem auch immer). Alle paar Minuten ging einer vorbei und schaute durch die großen Schaufenster.

März:

Nach der Atomkatastrophe von Fukushima (11.03.2011) habe ich einige Verträge geändert, sowohl für mein Büro als auch für mein Haus. Ich bin auf Naturstrom umgestiegen und bezog Gas nun nicht mehr von der Belkaw sondern von Knauber Gas, weil diese umweltorientierter sind.

Die Belkaw hat erheblichen Widerstand geleistet, wie immer, meine Kündigung ignoriert und sogar behauptet, ich hätte keine Kündigungsmöglichkeit (10 Schreiben und mehr). Ein höherer Angestellte wohnte auch bei mir in der Nachbarschaft.

Das Jahr ging zu Ende. Ich habe wie immer viele Einsprüche (auch viele Serieneinsprüche) insbesondere an das Finanzamt Bergisch Gladbach geschickt(früher: gegen die Kürzung der Entfernungspauschale, dann gegen den Solidaritätszuschlag und gegen den Abzug der zumutbaren Belastung bei den Krankheitskosten)

Anfang 2012:

Das Jahr begann relativ normal. Zunächst kam das Wochenendseminar wie üblich.

Es war sehr kalt und wie immer auch in meinem Büro, so das ich anfing die Temperatur zu messen. Die Überwachung ging weiter. Die Vermieter klopften ständig an der Tür und hatten irgendwelche Probleme.

Ich war es leid und habe die Miete gekürzt, nachdem ich bemerkt hatte, dass die Heizung (nur ein Gerät in einem großen Raum mit Pappwänden) zu schwach war und daher die Temperatur nicht auf höher als 18 Grad stieg. Ich fror ständig.

Daraufhin schickten diese zunächst einen Heizungsinstallateur zur Überprüfung (die Rechnung haben sie später von meiner Kaution einbehalten), der feststellte, dass die Heizung dauerhaft auf Nachtabsenkung eingestellt war. Klasse!

Ein paar Tage später hatte ich die Kündigung zum 30.04.3012 wegen angeblich notwendigem Krankenhausaufenthalt der Ehefrau im Briefkasten. Es wäre eine Pflegeperson nötig, die in meinem Büro untergebracht werden müsste (Fragezeichen, das Büro ist heute noch unbewohnt, also leer, keine Pflegeperson sichtbar).

Ich habe daraufhin überlegt, festgestellt, dass ich in diesem hellhörigen Büro sowieso nicht weiterarbeiten kann, zur Sicherheit noch einmal selbst gekündigt und schnell meinen Umzug organisiert (Ummeldung bei der Oberfinanzdirektion etc).

Zunächst habe ich mir zwei weitere Mietobjekte angesehen, eines davon lag schlecht, das andere war plötzlich vor dem vereinbarten Besichtigungstermin vermietet. Heute ist darin das Büro eines anderen Lohnsteuerhilfevereines (Fragezeichen).

Da ich wenig Zeit hatte (die Hauptarbeitszeit ist von März bis Juni) beschloss ich zurück in das Arbeitszimmer meines Hauses zu ziehen.

Das Mobbing ging natürlich weiter (angebliche Beschwerden der Kunden von der Zentrale und dem Bereichsleiter aus, Mitglieder, die ständig Unterlagen suchen, Finanzbeamte, die Einsprüche nicht verstehen wollen oder angeblich nicht öffnen können).

Mein Bereichsleiter wollte plötzlich in der Umzugszeit mein Büro besuchen. Das habe ich schließlich verschoben. Als er letztlich da war, machte er keine üblichen Kontrollen des Datenschutzes etc., sondern meinte nur, ich hätte viele Beschwerden (Fragezeichen). Nachdem ich ihn darauf hinwies, dass ich 300 Kunden habe und ein paar Beschwerden üblich sind und das ich ansonsten keinerlei Schadensfälle habe, fiel ihm nichts weiter ein, als wörtlich zu sagen:

„ Sie sind fresch“.

Was ich mit der persönlichen Aussage anfangen sollte, weiß ich bis heute nicht.

Für mein Büro hatte ich einen Nachsendeauftrag bei der Post veranlasst, damit ich nicht jeden Tag zu dem ehemaligen Büro fahren musste. Am Ende der Mietzeit habe ich den Briefkasten geleert und entdeckt, dass darin auch einige nicht nachgesendete Briefe enthalten waren. Auch die Briefträger machen, was sie wollen. Da die Zustellungstage im Steuerrecht sehr wichtig sind (für die 1- monatige Einspruchsfrist) und diese nicht mehr nachvollziehbar waren, habe ich diese Post im Abfall entsorgt.  

Plötzlich wurde von meinem Konto Lohnsteuer abgebucht ohne vorheriges Schreiben. Ich habe dieses storniert. Es kamen mehrer Schreiben seitens des Finanzamtes und ich habe immer wieder erwidert, dass ich keine Arbeitnehmer habe und daher keine Lohnsteuer bezahle. Plötzlich war mein Konto bei der Ing Diba gesperrt kurz bevor ich mit meiner Schwester einen Tag nach Amsterdam fahren wollte. Ich stand da ohne Geld. Seit diesem Tag habe ich zwei Girokonten mindestens. Nachdem ich einen großen Aufstand (Schreiben, Telefonanrufe etc.) gemacht habe, wurde das Konto wieder freigeschaltet. Nach ein paar Tagen kam wieder ein Brief mit der Aufforderung, eine Lohnsteuermeldung abzugeben. Ich dachte, ich spinne.

Privat hatte ich mich mittlerweile bei der AOK freiwillig krankenversichert. Dabei wurden mir aber die Geschäftsbedingungen nicht zugesendet, so dass ich die Mindestlaufzeit von angeblich 3 Jahren nicht erkennen konnte.

Die Verhandlungen mit diesen waren äußerst anstrengend und unangenehm. Ich kündigte diese, was natürlich auch mehrfach ignoriert und zurückgewiesen wurde.

Letztlich wieder zu einer Kontensperre führte, aber für mich dann doch erfolgreich war.

Ich wollte in eine private Versicherung wechseln, die aber zwischen zeitlich auch eingeknickt, war.

 

Politische Aktivität:

Seit  Dezember 2011 war ich Mitglied bei den Bündnis 90/ Die Grünen, ging zu den Ortstreffen, war sachkundige Bürgerin in Odenthal. Ich habe mir den Landtag in Düsseldorf angesehen und eine Vortragsreihe zu Rassismus im Fußball angesehen. Weiterhin bin ich auf einer Anti- Atom Demonstration am Jahrestag von Fukushima gewesen und habe eine politisch Woche mit den Grünen im Berlin verbracht.

Sind diese Tätigkeiten für das private und berufliche Mobbing ausschlaggebend???

 

bis 3. September 2012:

Ich arbeitete weiter. Das Mobbing ging weiter. Ständige Überwachung nun vor meinem Arbeitszimmer. Mitglieder, die plötzlich aufsprangen und schrieen, ich sei ausländerfeindlich (Fragezeichen), schreiende hysterische Mitglieder am Telefon, ständige Telefonanrufe bestimmter Personen, Dauerklingeln an der Tür bis zum Durchsuchen des Gartens etc. (unglaublich).

Ich habe mittlerweile an eine Kündigung der Beratertätigkeit gedacht.

In meinem Vertrag können beide Seiten bis zum 30.06. zum 31.12. kündigen. Dann kam mir der Verein zuvor und hat mir ohne Angabe von Gründen zum 31.12.2012 gekündigt. Auf die Nachfrage nach dem Grund hat mir ein mir persönlich bekannter Rechtsanwalt eine völlig unverschämte unverständliche E-Mail geschickt. Darin stand so etwas, wie

ich würde dem Ruf des Vereines schaden (Fragezeichen).

Daraufhin habe ich alle Mitglieder per E-Mail über den Sachverhalt informiert und gebeten, wenn sie noch keinen Termin hatten, möglichst schnell zukommen.

Ende Juli habe ich dann meine Arbeit eingestellt. Ohne Termine verdient man sowieso nichts mehr und daher beschloss ich ebenfalls E-Mails, Telefonate etc. nicht mehr anzunehmen oder zu bearbeiten. Ich sortierte alle meine Akten und verwies die Mitglieder auf die Zentrale in Darmstadt (anfangs ging ich noch ans Telefon, nachher nicht mehr).

Am 3. September bot mir die Zentrale an, die Akten sofort zu übergeben, welches ich dann auch angenommen habe. Sie wollen weitere Verwirrungen verhindern.

Das war nur ein Auszug aus meiner Zeit als Selbständige.

Private Angelegenheiten liefen und laufen immer noch entsprechend ab.

Der Psychoterror geht bis heute weiter. (Kündigungen und Schreiben werden ignoriert, es wird weiter abgebucht, Grundbesitzabgaben abgebucht, auch wenn ein Grundstück verkauft ist bis hin zum persönlichen Erscheinen von Gerichtsvollstreckern, etc.)

Das soll alles nur Zufall sein (Fragezeichen).

 

 

 

 

 

 

 

 

16.1.13 10:25

Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen